Pressemitteilung
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11.11.2017
Grußwort beim 7. Deutschen Kinderhospizforum
„In Ihrem Grußwort anlässlich des 7. Deutschen Kinderhospizforums, das unter dem Leitspruch gemeinsam-innehalten, gestalten, bewegen stand,
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21.09.2017
Ingrid Fischbach zu Besuch auf der Palliativstation der Oberbergischen Kliniken
Ingrid Fischbach, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, besuchte heute, auf Einladung von Dr. Carsten Brodesser, Kreisvorsitzender der CDU Oberberg und Bundestagskandidaten, die Palliativstation der Oberbergischen Kliniken Waldbröl.
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06. Mai 2011

Patientenbeauftragter der Bundesregierung im Bochumer Osten

Der Patientenbeauftrage der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, MdB, besuchte am 4. Mai zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Ingrid Fischbach die Beratungsstelle des Vereins für psychosoziale Betreuung in Langendreer.

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(v.l.n.r.) Karl-Heinz Zander, MdB Wolfgang Zöller , MdB Ingrid Fischbach, Holger Rüsberg, Martin Hinzmann

Foto: Kristin Schulte

Der Geschäftsführer des Vereins, Holger Rüsberg, gab zunächst einen Überblick über die Einrichtungen des Vereins. Zur Arbeit der Beratungsstelle erläuterte Sozialarbeiter Martin Hinzmann: „Wir übernehmen die städtische Funktion als Sozialpsychiatrischer Dienst für Bochums Norden und Osten. Viele unserer Klienten, die sich sonst nicht an Arzt oder Klinik wenden oder den Weg zu Ämtern scheuen, suchen wir zu Hause auf.“

Ingrid Fischbach hatte den Patientenbeauftragten in ihren Wahlkreis eingeladen. „Die Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der Patientenrechte bedeuten Veränderungen speziell vor Ort. Ich habe mich daher sehr gefreut, dass der Patientenbeauftrage meiner Einladung gefolgt ist und der Verein für psychosoziale Betreuung Bochum als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung stand“, so die Bundestagsabgeordnete.

Herr Zöller erläuterte sein Anliegen der Stärkung der Patientenrechte und verwies auf das gerade veröffentlichte Eckpunktepapier hierzu: „Mit dem Patientenrechtegesetz werden wir die dringend benötigte Transparenz über die Rechte der Patientinnen und Patienten noch in diesem Jahr herstellen und vor allem auch die tatsächliche Durchsetzung dieser Rechte verbessern. Gleichzeitig macht das Patientenrechtegesetz die Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten sicherer. Risiko- und Fehlervermeidungssysteme werden dazu beitragen, die Behandlungsabläufe in immer komplexer werdenden medizinischen Prozessen zu optimieren. Das Patientenrechtegesetz wird so dazu beitragen, das Vertrauensverhältnis Arzt-Patient auf Augenhöhe wiederherzustellen.“

Karl-Heinz Zander, der selbst im Verein Betreuungen führt und in zweiter Funktion Geschäftsführer des Betreuungsgerichtstag e.V. ist, begrüßte das Vorhaben. Er forderte, dass die geplanten Beschwerdestellen unabhängig von Kliniken oder Einrichtungen arbeiten und Kompetenz auch bei psychischen Erkrankungen habe müssten. „In ihnen sollten auch Psychiatrie-Betroffene mitarbeiten“, so Zander.