Pressemitteilung
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11.11.2017
Grußwort beim 7. Deutschen Kinderhospizforum
„In Ihrem Grußwort anlässlich des 7. Deutschen Kinderhospizforums, das unter dem Leitspruch gemeinsam-innehalten, gestalten, bewegen stand,
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21.09.2017
Ingrid Fischbach zu Besuch auf der Palliativstation der Oberbergischen Kliniken
Ingrid Fischbach, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, besuchte heute, auf Einladung von Dr. Carsten Brodesser, Kreisvorsitzender der CDU Oberberg und Bundestagskandidaten, die Palliativstation der Oberbergischen Kliniken Waldbröl.
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30. November 2011

Leserbrief von Ingrid Fischbach, MdB zum WAZ Artikel „Bürokratiemonster wütet weiter“ vom 23.11.2011

„Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle“, hat schon Friedrich Schiller im Jahre 1797 gewusst, bei der Umsetzung des Bildungspaketes an Herner Schulen wissen es alle Beteiligte ebenfalls ganz genau: „Super-GAU“, „Bürokratiemonster“ und „Chaos“, mit Superlativen wird an dieser Stelle nicht gespart. Und wer soll schuld sein an der Misere? Ganz klar, natürlich der Bund.


Dabei ist eine Einflussnahme des Bundes aufgrund der fehlenden Zuständigkeit an dieser Stelle nur begrenzt möglich. Trägerschaft und Umsetzung des Bildungspaketes liegen nämlich vollständig in der Verantwortung der Kreise und kreisfreien Städte, also in diesem Fall bei der Stadt Herne. Die Aufsicht darüber übt wiederum das Land Nordrhein-Westfalen aus. In den Verhandlungen, die im Frühjahr 2011 über die Umsetzung des Bildungspaketes geführt wurden, haben sich die Kreise und kreisfreien Städte förmlich darum gerissen, hier weitreichende Kompetenzen zu erhalten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sagte damals der "Bild"-Zeitung: "Die Städte und Gemeinden sind auf das Bildungspaket gut vorbereitet. Sie können einen Großteil der vereinbarten Leistungen abdecken."
Jetzt, wo es aber Schwierigkeiten bei der Umsetzung gibt, muss der Bund als alleiniger Sündenbock herhalten. Ich würde mir manchmal wünschen, dass all diese Fakten bei der Berichterstattung über das Bildungspaket ebenfalls erwähnt worden wären. Statt über „Schuldige“ zu lamentieren, sollte lieber über Lösungen nachgedacht werden! Dies wäre im Sinne der Kinder!
Übrigens: es gibt Städte, da klappt die Umsetzung!