Pressemitteilung
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21.09.2017
Ingrid Fischbach zu Besuch auf der Palliativstation der Oberbergischen Kliniken
Ingrid Fischbach, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, besuchte heute, auf Einladung von Dr. Carsten Brodesser, Kreisvorsitzender der CDU Oberberg und Bundestagskandidaten, die Palliativstation der Oberbergischen Kliniken Waldbröl.
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14.09.2017
Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach ruft Schulen zur Teilnahme am Bitkom Wettbewerb Smart School auf
Um die Kreidezeit an Deutschlands Schulen zu beenden und digitale Kompetenzen stärker zu fördern, startet Bitkom einen Smart-School-Wettbewerb. Mit der Auszeichnung als Smart School werden Schulen gewürdigt, die digitale Bildung entweder bereits praktisch realisieren oder überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen.
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05. Juli 2017

Ingrid Fischbach MdB zur neuen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung Ingrid Fischbach MdB in das Amt der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen. Sie übernimmt das Amt von Karl-Josef Laumann, der in Nordrhein-Westfalen zum Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales ernannt worden ist.


Ingrid Fischbach, MdB: „Über die Ernennung der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung habe ich mich sehr gefreut. Das entgegengebrachte Vertrauen bestärkt mich für diese wichtige und spannende Aufgabe. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit werde ich mich dafür einsetzen, die Rechte der Patienten und Pflegebedürftigen weiter zu stärken. Wir brauchen informierte Patienten und dafür vor allem mehr Transparenz in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung.

Zwei Punkte sind mir besonders wichtig. Zum einen kann es nicht sein, dass präventive Maßnahmen wie beispielsweise Mutter-Vater-Kind-Kuren nicht so wie vom Gesetzgeber gewollt genehmigt, sondern viel zu häufig abgelehnt werden. Die kürzlich veröffentlichte IGES-Studie zu den Leistungsbewilligungen und Leistungsablehnungen durch die Krankenkassen hat erschreckenderweise gezeigt, dass 72 Prozent der Mütter und Väter mit ihrem Widerspruch erfolgreich waren. Der Großteil der Anträge wird also zunächst einmal abgelehnt, obwohl der Anspruch berechtigt ist.

Zum anderen gilt dies ebenso bei der Verordnung von Rehabilitation für ältere Menschen. Frühzeitige Rehabilitation kann Pflegebedürftigkeit verhindern oder hinauszögern. Eindeutig ausbaufähig sind Reha-Empfehlungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) bei der Pflegebedürftigkeitsbegutachtung. Derzeit bekommen hier nur zwei von 100 Pflegebedürftigen eine Empfehlung für Rehabilitation. Erstaunlich ist, dass laut der bereits erwähnten IGES-Studie die Krankenkassen bis zu zwei Drittel aller Reha-Anträge erst nach Widerspruch genehmigen.“

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.patientenbeauftragte.de.