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21.07.2017
Ingrid Fischbach im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth
Ingrid Fischbach MdB traf am Rande der 30 Jahr Feier der Deutschen Aids-Stiftung u.a die ehemalige Präsidentin des Bundestages und Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth.
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06.07.2017
Ingrid Fischbach im Gespräch mit Ministerin Ina Scharrenbach
Ingrid Fischbach MdB traf am Rande einer Veranstaltung die neue Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach.
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05. Juli 2017

Ingrid Fischbach MdB zur neuen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung Ingrid Fischbach MdB in das Amt der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen. Sie übernimmt das Amt von Karl-Josef Laumann, der in Nordrhein-Westfalen zum Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales ernannt worden ist.


Ingrid Fischbach, MdB: „Über die Ernennung der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung habe ich mich sehr gefreut. Das entgegengebrachte Vertrauen bestärkt mich für diese wichtige und spannende Aufgabe. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit werde ich mich dafür einsetzen, die Rechte der Patienten und Pflegebedürftigen weiter zu stärken. Wir brauchen informierte Patienten und dafür vor allem mehr Transparenz in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung.

Zwei Punkte sind mir besonders wichtig. Zum einen kann es nicht sein, dass präventive Maßnahmen wie beispielsweise Mutter-Vater-Kind-Kuren nicht so wie vom Gesetzgeber gewollt genehmigt, sondern viel zu häufig abgelehnt werden. Die kürzlich veröffentlichte IGES-Studie zu den Leistungsbewilligungen und Leistungsablehnungen durch die Krankenkassen hat erschreckenderweise gezeigt, dass 72 Prozent der Mütter und Väter mit ihrem Widerspruch erfolgreich waren. Der Großteil der Anträge wird also zunächst einmal abgelehnt, obwohl der Anspruch berechtigt ist.

Zum anderen gilt dies ebenso bei der Verordnung von Rehabilitation für ältere Menschen. Frühzeitige Rehabilitation kann Pflegebedürftigkeit verhindern oder hinauszögern. Eindeutig ausbaufähig sind Reha-Empfehlungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) bei der Pflegebedürftigkeitsbegutachtung. Derzeit bekommen hier nur zwei von 100 Pflegebedürftigen eine Empfehlung für Rehabilitation. Erstaunlich ist, dass laut der bereits erwähnten IGES-Studie die Krankenkassen bis zu zwei Drittel aller Reha-Anträge erst nach Widerspruch genehmigen.“

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.patientenbeauftragte.de.